Die Last der Welt

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 06/05 vom 09.02.2005

MUSIK Selten klang Weinerlichkeit so schön wie bei Maximilian Hecker, dem Sänger für Pubertierende aller Altersstufen. 

Am meisten fühlt man sich als Popstar, wenn man die erste Party seines Lebens besucht", sagt Maximilian Hecker. Der deutsche Sänger von ausgesucht schönem Kitsch-Kunstpop zwischen den frühen Radiohead und a-ha hat gerade sein drittes Album, "Lady Sleep", veröffentlicht und ist seiner Logik zufolge über die Starphase in seiner Musikerlaufbahn weit hinaus.

  Vor sieben Jahren, als der damals 21-Jährige aus dem ostwestfälischen Ort Heidenheim nach Berlin übersiedelte, am Hackeschen Markt in Mitte mit Straßenmusik von Nirvana bis Oasis seinen späteren Brötchengeber Patrick Wagner vom Label kitty-yo beeindruckte und damit den Grundstein zu seiner Karriere legte, sah das ganz anders aus. "Ich habe mich danach nie wieder so sehr als Teil des Glamours gefühlt", erinnert er sich. "Damals ist die Vision des Showbusiness noch vor mir geschwebt, und es gab noch keinen


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