Kill, Dumpfbacke, kill!

Kultur | KARIN CERNY | aus FALTER 06/05 vom 09.02.2005

THEATER Im Schauspielhaus werden zwei Stücke von Matthias Wittekindt gespielt. Der Berliner Autor gilt als Geheimtipp - dabei wird es vorerst bleiben. 

Hilfe, mein Mann ist pervers! Warum Gerti Senger und Barbara Karlich das Feld überlassen? Der Berliner Autor Matthias Wittekindt hat sich dazu auch etwas überlegt. Sein Stück "Der Held der Frauen" ist so etwas wie ein Gag in Stückform: Was ist die schlimmste Perversion? Die Antwort ist eine Pointe und geht so: Sogar den abgebrühtesten Prostituierten wird ihr neuer Kunde zu heiß. Sadisten und Psychokiller kennen sie in ihrem Gewerbe ja zur Genüge, aber was hier, in diesem polnischen Bunker, verlangt wird, geht echt zu weit. Loceks "große Aufgeilnummer" ist, wenn Frauen ihm etwas zu essen machen. Und zu Hause ist es auch nicht anders. Lustig? Na ja.

  Die Gruppe iffland & söhne stellt im Schauspielhaus einen Autor vor, den man hierzulande kaum kennt. Der gelernte Architekt Matthias Wittekindt, 1958 in Bonn geboren, ist auch als

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