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Italofusion

Stadtleben | aus FALTER 06/05 vom 09.02.2005

Fusion, also die Kombination der Küchen unterschiedlicher Kulturkreise, ist jetzt zwar nicht mehr unbedingt der letzte Heuler, hat sich im Laufe der vergangenen 15 Jahre aber durchaus eine gewisse Berechtigung erworben. Die italienische Küche bietet sich als Zutat durchaus an, da eigenständig, typisch und wiedererkennbar. "Neu-italienisch" gekocht wird etwa hier:

Sapori, 1., Herreng. 12, Tel. 227 80-3400, tägl. 12-14.30, 18-22.30 Uhr.

Der neue Edelitaliener im neuen SAS Style Hotel (mit der schwachen H12-Weinbar, siehe Falter 5/05): Lorenzo Dimartino aus Mailand pendelt zwischen italienischer Authentizität und internationaler Italoküche mit Ingwer, Sesam & Co. Eines der teuersten Lokale der Stadt.

Fabios, 1., Tuchlauben 6, Tel. 532 22 22, Mo-Sa 12-14.30, 18-23.30 Uhr.

Immer noch das schickste Lokal der Stadt und derzeit auch küchenmäßig ziemlich gut in Form: Zelebriert wird eine in Ansätzen italienische New-York-Küche, kräftig, intensiv, farbenfroh.

Riegi, 1., Schauflergasse 6, Tel. 532 91 26, Di-Sa 12-14.30, 18-23 Uhr.

Das frühere La Ninfea, seit einem Jahr von Harald Riedl (der in Wien im Guess Club gute Figur machte, dann im Schwarzen Kameel) geführt und bekocht wird: leichte, südliche Küche mit viel Einsatz von Kräutern und Pesto.

WEIN - Dirk Niepoort ist nicht nur einer der besten Portwein-Macher, sondern auch der, von dem die großartigsten trockenen Roten Portugals kommen. Und zwar sowohl im Luxusbereich ("Batuta" und "Redoma") als auch bei den Alltagsweinen: Der "Fabelhaft" - das Etikett stammt auch hier von Cordula Alessandri - ist eine Cuvée diverser portugiesischer Rebsorten aus dem Dourotal, trinkt sich unkompliziert, geschmeidig und fruchtig. Passt immer.

Preis: e 9,95 Bewertung: 4/5 (sehr gut)

bei Wein & Co.


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