TIER DER WOCHE

Nämliches

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 06/05 vom 09.02.2005

Kratz mich, beiß mich, gib mir Tiernamen

Joschka Fischer, der deutsche Außenminister, hat gerade tierischen Ärger wegen einer von ihm angeordneten und aus Sicht der Opposition allzu freizügigen Praxis der Visagenehmigung für Migranten aus dem Osten. Da kommt eine gute Nachricht gerade zeitgerecht: Eine neu entdeckte Tierart wurde nach ihm auf den schönen Namen Palaeopython fischeri getauft. Der Entdecker und Namensgeber, der Frankfurter Forscher Stephan Schaal, wollte sich mit dieser Widmung bei Fischer dafür bedanken, weil dieser in seiner Zeit als hessischer Umweltminister verhinderte, dass die Fossilienfundstätte Messel in einen Mülllagerplatz umgewandelt wurde. Schön. Natürlich nölen notorische Nörgler daran herum und monieren, dass dieses Tier eine fossile Schlange sei, ein Symbol für Aussterben und Falschheit.

Man hätte mit der Namenswidmung vielleicht doch ein wenig zuwarten sollen. Denn gerade jetzt versteigert die internationale Wildlife Conservation Society das Recht,


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