The Greatest Tits

Politik | PETER WEINBERGER | aus FALTER 07/05 vom 16.02.2005

UNIS Akademischer Musikantenstadl, Hitparaden, Lokalmatadore und zunehmende Parteipolitisierung - zum provinziellen Zustand der österreichischen Forschungs- und Universitätspolitik. Eine Abrechnung. 

Nein, Sie haben sich nicht verlesen, es liegt kein Tippfehler vor, schließlich geht es im Folgenden auch um sexy science. Es ist leider zurzeit nicht mehr zu übersehen, dass "Science" zu einem großen Teil von Medien gemacht wird, direkt oder indirekt, dass das Prinzip von curiosity-driven science langsam der Vergangenheit angehört. "Science" hat auffällig, schlagzeilenartig zu sein, auf gefällige "Sager" zu warten. Nicht mehr die curiosity des "Science"-Ausübenden ist gefragt, sondern die lüsterne Kuriosität einer größeren, amorphen Allgemeinheit, dem andächtigen Erschauern vor Naturkatastrophen mit möglichst vielen Opfern gleichkommend. Und so verwundert es nicht, dass schwarzen Löchern und neu entdeckten Galaxien ein höherer Kuriositätswert eingeräumt wird als etwa Wissen


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