"Was tu ich eigentlich?"

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 07/05 vom 16.02.2005

MUSIK Angelika Kirchschlager ist eine der besten Mezzosopranistinnen in Konzertsaal und Opernhaus. Vor ihrem neuen Liederabend sprach sie mit dem "Falter" über Marketing und Zeitmanagement, schreckliche Inszenierungen und das Schlagwerk. 

Achtunddreißig. Wer unbedingt wissen möchte, wie alt Angelika Kirchschlager ist, braucht nicht besonders lange zu googeln. Bei einer klassischen Sängerin, zumal bei einer international gefragten, ist das ziemlich ungewöhnlich. In der Regel achten selbst Debütantinnen schon peinlich genau darauf, dass sich auf dem Abendzettel ja kein Hinweis aufs Geburtsjahr findet. Warum das so ist? Man weiß es nicht. Fachliche Gründe gibt es jedenfalls keine. Der Stimme hört man ohnehin an, ob sie noch jung und frisch, schon reif und auf der Höhe ihrer Zeit oder bereits ausgeleiert und am Ende ist.

  Angelika Kirchschlager hat offensichtlich kein Problem mit ihrem Alter. Überhaupt gilt die in Wien lebende Salzburgerin als eine der sympathischsten Erscheinungen


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