Ugly Americans

Kultur | DREHLI ROBNIK | aus FALTER 07/05 vom 16.02.2005

FILM Der Terror der totalen Familie lässt sich steigern: "Meet the Fockers" bietet noch mehr (Schwieger-)Eltern und Stars als "Meet the Parents". 

Was Superhelden zusteht, geziemt Komikern noch lange nicht. Erstere dürfen ihre Sequels nach wie vor stur durchnummerieren und als X-Men 2 oder Spider-Man 2 auftreten. Will hingegen der viel beschäftigte Ben Stiller den Erfolg seines Familienulks "Meet the Parents" mittels Fortsetzung melken - "melken" war ja eines der Reizwörter in der Peinlichkeitskomik dieses Films, von wegen Stiller könne alles melken, was Zitzen hat, womöglich auch seinen Schwiegervater -, geht das nicht einfach mit "Meet the Parents 2". Nicht mehr vom selben wird uns geboten, sondern ein bislang ausgesparter, zu Teil eins komplementärer Gegenpart.

  "Meet the Parents" vulgo "Meine Braut, ihr Vater und ich" hatte Heiratspolitik als sadomasochistisches Läuterungsritual zwischen Robert De Niro als stammbaumbesorgtem Patriarchen und Ben Stiller als unterwürfigem


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