AUFGEBLÄTTERT

Kultur | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 07/05 vom 16.02.2005

Die Welt ist ein Buch", meinte der heilige Augustinus einmal. "Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon." Wer dennoch zu Hause bleibt, kann immer noch zu Reisebüchern greifen - und so womöglich mehr über ein Land erfahren als vor Ort. Besonders gut als Reiseersatz (aber auch als Reisebegleitung) eignen sich die feinen Lesereise-Bände des Wiener Picus Verlags, der damit eine echte Marktnische besetzt hat: Journalisten und Schriftsteller, die sich in bestimmten Städten, Regionen oder Ländern besonders gut auskennen, machen diese mit Kurzreportagen und zugleich kulinarisch erfahrbar. Exemplarisch ist das dem Wiener Reisejournalisten Walter M. Weiss in seinem Band "Im Labyrinth der Träume und Basare. Marokkanische Mosaiksteine" gelungen: Auf etwas mehr als hundert Seiten und ganz ohne Abbildungen vermittelt er alles touristisch, politisch und gesellschaftlich Essenzielle dieses märchenhaften Landes im Nordwesten Afrikas.

  Kulinarisch im eigentlichen Sinn des Wortes ist "Bab Doukkala


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