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Portugués

Stadtleben | aus FALTER 07/05 vom 16.02.2005

Unter portugiesischem Essen können sich hier die wenigsten etwas vorstellen, was schade ist, da Portugal nicht nur das Paradies der BacalhaÜo-Zubereitung sowie dessen Verzehrs ist, sondern auch noch das Land, in dem man mit Kichererbsen, grünem Koriander, Piri Piri und gegrilltem Kitz besser umzugehen versteht als jeder andere. Portugiesisch essen kann man in Wien selten, hier aber schon:

Senhor Vinho, 5., Schwarzhorng. 8, Tel. 545 84 00, Mo-Sa 18-24 Uhr, www.senhorvinho.at

Nachdem das Casa do Manuel vor ein paar Jahren schloss, eröffnete Nelson Fadista das Santos und sein Bruder Daniel voriges Jahr dieses nette portugiesische Lokal. Speisen und Getränke äußerst authentisch, Stockfisch super, beste Piri-Piri-Sauce der Stadt, und manchmal gibt's sogar Fado.

A Barraca, 1., Hohenstaufeng. 7, Tel. 0660/346 57 37, Mo-Fr 11.30-23.30, Sa 18-23.30 Uhr.

Ebenfalls neues, winziges Lokal mit angenehmer Atmosphäre und beachtlich großer Speisekarte: mittags portugiesische Menüs, abends tolle Auswahl mit allem, was zum portugiesischen Genuss dazugehört, vor allem auch die legendären Süßspeisen.

Casa Portu-Brasil, 19., Heiligenstädter Straße 9, Tel. 369 31 43, Mo-Sa 11-23, So 16-23 Uhr.

Pizzeria mit angeschlossenem portugiesisch-brasilianischem Lokal, in dem es ein paar Spezialitäten wie zum Beispiel Stockfisch oder gebratene Tintenfische gibt.

WEIN - In der Antike war Apulien für seine Weine weltberühmt, in der Neuzeit eher nicht, da kamen hier nur schwere Färberweine her. Das änderte sich in den letzten Jahren drastisch, wie etwa auch der Passamante 2002, ein Wein der Sorte Negroamaro, aus dem traditionellen Weingut Li Veli zeigt, das vom Kult-Önologen Eduardo Falvo wiederbelebt wurde: würzig, zimtig, feine Säure, mächtiger Körper - sehr viel Wein ums Geld.

Preis: e 8,39; Bewertung: 4/5 (sehr gut); bei Wein & Co.


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