"Blond ist kein Kriterium!"

Politik | EVA WEISSENBERGER und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 08/05 vom 23.02.2005

ÖVP Außenministerin Ursula Plassnik über das "gedeihliche Zusammenleben" in Kärntner Dörfern, ihre Billigung von EU-Kampfeinsätzen ohne UNO-Mandat, die Bedenken gegen einen Beitritt der Türkei und ihren aufrechten Gang unterm Ballhausplatz im Februar 2000. 

Ursula Plassniks Rückkehr auf den Ballhausplatz währte nur kurz. Sechseinhalb Jahre hatte die Juristin das Kabinett von Wolfgang Schüssel geleitet, es folgte ein kurzes Intermezzo als Botschafterin in Bern. Vergangenen Oktober kam sie als Außenministerin ins Kanzleramt zurück. Diese Woche übersiedelte die 48-Jährige mit ihrem Stab jedoch ums Eck, ins ehemalige niederösterreichische Landhaus in die Herrengasse.

  Ihre Aufgaben bleiben dieselben. Ihre Probleme auch: Zuletzt verärgerte ihr Parteikollege, Nationalratspräsident Andreas Khol, den Nachbarn Slowenien, weil er die zweisprachigen Ortstafeln für die slowenische Minderheit in Kärnten für nicht so wichtig hält.

Falter: Frau Außenministerin, der Kärntner Landeshauptmann


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