FERNSEHEN

Medien | JULIA ORTNER | aus FALTER 08/05 vom 23.02.2005

Thomas Gottschalk ist so was von over, darüber gibt's sogar mit der Großtante schon lange keine Diskussion mehr. Aber wie der Mann sich selbst in jeder "Wetten dass"-Ausgabe noch ein Stück mehr demontiert, ist interessant. Jetzt ist der alternde blondierte Grapscher offensichtlich schon zu müde und desinteressiert, um seine weiblichen Gäste dauernd zu befummeln. Die üblichen tiefen sexistischen Witze (vorzugsweise über Busen und Hintern der Damen) kommen auch immer seltener. Mensch, Thomas, jetzt kann man dich nicht mal mehr als Frauenverachter und Pascha ernst nehmen! Die Wetten werden merklich lahmer, ohne Schnelldurchlauf kann man die Sache gar nicht mehr aushalten. Und die so genannten Stars, die bei dir am Sofa ihre CDs, Filme und Biografien verhökern müssen, waren auch schon ambitionierter bei der Sache. Jennifer Lopez kam sogar verrotzt, fürs deutsche Fernsehen muss das reichen. Frau Lopez machte sich dann zwei Minuten vor dem Finale vom Acker, um nicht mit den deutschen Prolls auf der Bühne zu stehen. Gottschalk, geh doch lieber in Show-Pension nach Mallorca.


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