"Sexy im Messekontext"

Kultur | MATTHIAS DUSINI und NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 08/05 vom 23.02.2005

KUNST Der neue Documenta-Chef Roger M. Buergel spricht über die Gründe seiner Bestellung, über die Kunstbegeisterung südamerikanischer Millionäre und über die Frage, ob man als Künstler Foucault gelesen haben muss. 

Als der deutsche Wahlwiener Roger M. Buergel, 43, gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ruth Noack die Idee zur derzeit in der Secession gezeigten Ausstellung "Die Regierung" gebar, wusste er noch nichts von seinem Glück: Vor zwei Jahren wurde der bis dahin als Kurator kaum in Erscheinung getretene Kritiker und Übersetzer, der in Wien Kunst und Philosophie studiert hatte, für 2007 zum Leiter der größten Kunstschau der Welt, der Documenta in Kassel bestellt. In der Wiener Generali Foundation war 2000 die Ausstellung "Dinge, die wir nicht verstehen" zu sehen, in Hannover während der Weltausstellung die Schau "Gouvernementalität", die als alternative Veranstaltung zu den Feiern des offiziellen Österreich gedacht war. Buergel ist ein intellektueller Feinspitz mit


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