AUSSTELLUNG "DIE REGIERUNG"

"Weltverbesserungskunst"

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 08/05 vom 23.02.2005

Wenn die Kuratoren Roger M. Buergel und Ruth Noack an eine Regierung denken, dann nicht an konkrete Staatsmänner. Sie verstehen Regierung "im Sinne von Handlungen, die auf die Handlungen anderer einwirken" (Pressetext). Unmittelbar habe das nichts mit Kunst zu tun. "Mittelbar dafür umso mehr, da die Kunst im Medium der Ausstellung sichtbar wird." Was sich an sich von selbst versteht.

  Ungewöhnlich dagegen ist, dass die Gruppenausstellung auf jeder Station anders ausschaut. Das Besondere der Wiener Version: Die Werke werden jede Woche ausgetauscht. Dauerhaft zu sehen sein wird lediglich die Wandmalerei "The Collection" des Deutschen Jürgen Stollhans. Mittels Text- und Bildzitaten und einem großen Logo suggeriert er das Innere eines Autosalons. An der Wand steht groß in der VW-Schrift "Weltverbesserungskunst".

  Umso schneller ist die Ausstellung für die bosnisch-deutsche Danica Dakic´ zu Ende. Sie zeigt nur am Eröffnungabend (23.2., 19 Uhr) die Performance "MS Berlin", in der


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