MODE AUS WIEN

Der Stand der Dinge

Stadtleben | aus FALTER 08/05 vom 23.02.2005

Finanziell unterstützt von der Stadt Wien und der Kunstsektion im Bundeskanzleramt ging Unit F Ende 2000 an den Start, um heimische Mode zu unterstützen - damals brachte das Büro für Mode ein europaweit neues Konzept: Mode fördern zwischen Kommerz und Kunst. Unit F sieht sich als Informations-, Kommunikations- und Koordinationsstelle zwischen Modedesignern, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Gemeinsam mit Andreas Bergbaur leitet Ulrike Tschabitzer das Modebüro inhaltlich. Der Falter fragte bei ihr nach, was Wiener Modemacher in Paris so erwartet und wie österreichische Mode im Rest der Welt dasteht.

Falter: Frau Tschabitzer, ist Paris immer noch die wichtigste Modestadt der Welt? Was darf man sich von Präsentationen österreichischer Designer in Paris erwarten? Bringt das wirtschaftlich etwas?

Ulrike Tschabitzer: Als junger Designer muss man sehr konsequent sein und enormes Durchhaltevermögen haben, damit Präsentationen in Paris etwas bringen. Entscheidet man sich für diesen


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