Goldmarie

Stadtleben | BARBARA ZEMAN | aus FALTER 08/05 vom 23.02.2005

SCHMUCK Nicht alles, was glänzt, ist Gold? Bei Alja Neuner aber schon.

Schräg hinter Swarovskis imposanter Funkelsteinzentrale auf der Kärntner Straße hat sich dieser Tage gewitzte Konkurrenz angesiedelt. Denn dort, wo bis vor kurzem noch eine Boutique logierte, ist ein Schild angebracht, "Gudrun Neuner" steht darauf geschrieben, und wo das draufsteht, ist neuerdings auch Alja Neuner drin. Genauer gesagt im Obergeschoß des Eckgeschäfts, in dem sich die 28-Jährige nach absolvierter Goldschmiedlehre und dreijährigem Zwischenspiel in Wien-Hietzing niedergelassen hat.

Ein paar Vitrinen stehen im Raum, Schmuckstücke, die Aljas Mutter im Erdgeschoß vertreiben wird, sind feinsäuberlich aufgereiht, der Rest der von Aljas Bruder konzipierten Räumlichkeit wirkt noch ein wenig chaotisch. Ein "erdiges Handwerk" betreibt sie, sagt Alja, neben ihr liegen auf einem Pult lange Feilen, Kugelpunzen, Fräser und andere Goldschmiedewerkzeuge, die man im Verkaufsraum eines Juweliers sonst nur selten


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