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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 09/05 vom 02.03.2005

Unlängst wurde ich mal gefragt, warum es eigentlich keinen Graz-Falter gebe, denn so was könne Graz super gut gebrauchen. Ich erklärte reinen Herzens, dass das wohl so sein möge, die Herausgabe einer Bundesländer-Ausgabe den Falter aber wohl überfordern würde. Währenddessen wurde bereits intensiv an der Widerlegung meiner Ausrede gearbeitet. Am 9. März ist es nun so weit: Der erste Steiermark Falter wird sich auf Graz konzentrieren, aber keineswegs beschränken. Der Rest der Steiermark wird ebenso berücksichtigt wie die kulturellen Angebote in Nachbarländern wie Slowenien oder Kroatien. Franz Niegelhell und Thomas Wolkinger, derzeit auch ziemlich oft im Wiener "Stammhaus" anzutreffen, werden ab sofort vom Jakominiplatz 18 (2. Stock) aus das Geschehen unterm Uhrturm ins Auge nehmen und tun, was Falter-Journalisten eben so tun. Nach Graz schauen zum Beispiel. Denn die dort stattfindende "Diagonale" ist zweifelsohne von überregionaler Bedeutung. Ein von Michael Omasta gestaltetes "Diagonale"-Special liegt nächste Woche allen Faltern bei.

Schon diese Woche im Heft: Wohin mit Kärnten? Nina Weißensteiner und Gerald John befassen sich mit der Frage, ob und wie man Kärnten loswerden könnte. Die Antwort: Wenn der politische Wille da ist und das Volk dafür ist, geht das schon (siehe Seite 8f.) Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Also machte sich Christopher Wurmdobler auf die Suche nach den besten Wiener Grindlokalen. Und wurde fündig (S. 72)! Nach den diversen Besuchen wusch er sich zu Hause gründlich die Hände - und war erstaunt über den Grad an Schwärze, den das Wasser annahm.


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