Ein Kübel Schmutz

Vorwort | ARMIN THURNHER | aus FALTER 09/05 vom 02.03.2005

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Eine Klage über die Bemühungen der Ankläger, den Finanzminister und andere nicht anzuklagen. 

Selten war das Wort von der "bestechenden Logik" so angebracht. Die Staatsanwaltschaft hat befunden, Minister Grasser habe mit seiner Homepage nichts zu tun. Sie wird keine Anklage wegen Steuerhinterziehung gegen ihn erheben. Sie argumentiert, der Verein zur Förderung der New Economy habe das Geld für seine Homepage zwar geschenkt bekommen, der Finanzminister habe jedoch nicht die Verfügungsgewalt über sie besessen. Wer Karl-Heinz Grassers Homepage je gesehen hat, muss der Staatsanwaltschaft zustimmen. Diese Homepage war voll von Kinderfotos, aber auch von grundsätzlichen ökonomischen Bekenntnissen des Finanzministers. Niemand hat behauptet, dieser verfüge über eigene ökonomische Kenntnisse. Nun erfahren wir, er hatte nicht einmal die Verfügungsgewalt darüber!

Schaler Beigeschmack" ist hier ein Hilfsausdruck. Diese Entscheidung hat Mundgeruch! Wieder einmal


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