Kommentar

Affäre Schröder: Mein Name ist Hase

MATTHIAS DUSINI | Kultur | aus FALTER 09/05 vom 02.03.2005

Am vergangenen Montag war es so weit. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer präsentierte die Ergebnisse einer Studie über die Arbeit der Bundesmuseen. Es war vorauszusehen, dass das Resultat positiv sein würde. Die Direktoren der einzelnen Museen selbst hatten eine Reihe von Gutachtern vorgeschlagen - Kollegen von ausländischen Museen, von denen dann jeweils einer ausgewählt wurde. Auf diese Weise sollte ein faire Gegenüberstellung von ähnlichen Häusern im In- und Ausland ermöglicht werden, um nicht Birnen mit Äpfeln oder technische mit kunsthistorischen Museen zu vergleichen.

Die von Gehrer verlesene Schönwetterbilanz hat mit den derzeit diskutierten Problemen der heimischen Museen allerdings kaum etwas zu tun. Da steht etwa zu lesen: "Die Bundesmuseen haben ein unverwechselbares, eigenständiges Profil." Da hat offenbar jemand das Museum für zeitgenössische Kunst Mak oder die Kunsthalle Albertina nie von innen gesehen.

Angesichts eines solch gespannten Verhältnisses zwischen

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