"Die Schreibkrise kommt!"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 09/05 vom 02.03.2005

LITERATUR Josef Haslinger unterrichtet am Literaturinstitut Leipzig, wie man schreibt - auch wenn das eigentlich nicht geht. Ein Gespräch über Talent, Training, Tendenzen - und den richtigen Gebrauch des Konjunktivs. 

Wie werde ich ein verdammt guter Schriftsteller?", fragt ein soeben erschienener Band augenzwinkernd. Herausgegeben haben ihn die Schriftsteller Hans-Ulrich Treichel und Josef Haslinger, die gemeinsam das Deutsche Literaturinstitut Leipzig (DLL) leiten, die einzige Institution des deutschsprachigen Raums, an der man einen akademischen Abschluss als Schriftsteller machen kann. Seine Tätigkeit am DLL füllt den 1955 in Zwettl geborenen Haslinger, der sich mit Romanen wie "Opernball" und "Das Vaterspiel", aber auch mit Essays ("Politik der Gefühle", "Klasse Burschen") einen Namen gemacht hat, so aus, dass er für das eigene Schreiben Urlaub nehmen muss. Seinen bevorstehenden fünfzigsten Geburtstag kann Haslinger sozusagen gleich zweimal begehen: Im Dezember entging er mit


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