Socken aus Uruguay

MAYA McKECHNEAY | Kultur | aus FALTER 09/05 vom 02.03.2005

FILM Die Sockenfabrikanten-Komödie "Whisky" ist wieder einmal ein "erster Film" aus Uruguay. Die Regisseure Pablo Stoll und Pablo Rebella sprachen mit dem "Falter" über Erfolgsdruck, Langsamkeit und finnisches Schweigen. 

Das Interview findet in einem Hotelzimmer statt, irgendwo hoch über dem verregneten Rotterdam. Das Zimmer ist ungeheizt, und gegen die Kälte bleibt einem nur, jede Menge heißen Kaffee zu trinken. Irgendwie passt diese Atmosphäre zur Stimmung von Pablo Stoll und Pablo Rebella, die, wie sich bald zeigt, vom großen Festivalreigen, in dem man "hochgejubelt wird", nur um dann "ein Projekt nach dem anderen auszuwerfen", schon etwas angeödet sind.

  Im Jahr 2001 waren sie mit ihrem Debütfilm "25 Watts", einem Slackerdrama, das sie als Twentysomethings mit einem winzigen Budget gedreht hatten, die Überraschungsstars des Festivals, wurden mit Kevin Smith verglichen oder mit Jim Jarmusch. Gleich im nächsten Jahr stellten sie auf dem Koproduktionsmarkt das Drehbuch zu

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