Lästige Bürger

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 09/05 vom 02.03.2005

MITBESTIMMUNG Bei der Agenda 21 sollen Bürger und Politiker zusammenarbeiten. In Neubau klappt das gerade wieder mal nicht. 

Sie sind gegen Straßen, gegen Fluglärm, gegen Hochhäuser und gegen Lokale - die zahlreichen Bürgerinitiativen der Stadt, Schrecken von Politikern, Planern und Architekten. Wie also aus bösen Bürgern brave Bürger machen? Mit Bürgerbeteiligung. Wiens Vorreitermodell für mehr Partizipation, die Agenda 21, versucht seit 1999, Politik, Verwaltung und Menschen im Bezirk näher zusammenzubringen. Ziel des Kommunalprojekts, das es mittlerweile schon in sechs Bezirken gibt: Bürger beteiligen sich in verschiedenen Gruppen aktiv und ehrenamtlich an den Entscheidungen im Bezirk. Sofern man sie lässt.

  Denn auch wenn die Stadt ihre Agenda 21 gerne als visionäres Vorzeigeprojekt verkauft - in der Praxis klappt die Sache mit der Mitbestimmung nicht immer. Wie jetzt gerade im grün regierten Neubau. Hier arbeitet eine zehnköpfige Agenda-Gruppe an einem Projekt, das


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