Dallas, Rumänien

MARIANNE SCHRECK | Extra | aus FALTER 10/05 vom 09.03.2005

ROMA Robert Adrian Pejo erzählt in "Dallas Pashamende" eine Liebestragödie vor dem Hintergrund einer Mülldeponie. 

Robert Adrian Pejos neue Arbeit entstand unter schwierigen Bedingungen. Insgesamt dauerte es fast neun Jahre, bis die Produktion von "Dallas Pashamende" (auf Deutsch: "Dallas unter uns") fertig gestellt werden konnte. Der in Rumänien begonnene Spielfilm musste aufgrund politischer Interventionen in Ungarn zu Ende gedreht werden und thematisiert das Leben von Romas, die an einer Mülldeponie am Rande der Stadt Cluj ihre Existenz als Außenseiter der Gesellschaft im Elend fristen. Radu (Zsolt Bogdán), dessen Mutter ihm ein Leben als Lehrer in der Stadt ermöglichte, kommt nach 15 Jahren Abwesenheit in die Siedlung zurück. Der Anlass für seine Rückkehr ist der Tod des Vaters, dessen Begräbnis ausgerichtet werden muss. Sein nicht ganz freiwillig verlängerter Aufenthalt gibt ihm Zeit, das Begehren zu seiner früheren Jugendliebe Oana (Dorka Gryllus) wieder zu entdecken.

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