Reden, wie man will

Extra | MICHAEL PEKLER | aus FALTER 10/05 vom 09.03.2005

MIGRATION Drei Dokumentarfilme und ein Kurzfilm beschäftigen sich auf verschiedene und doch vergleichbare Weise mit dem Verhältnis von Identität, Sprache und Kultur. 

Sprache ist mehr als bloßes Kommunikationsmittel. Für manche ist sie sogar ein Teil der Seele. "Wenn ich nicht mehr Persisch sprechen könnte, das wäre ein halber Tod", erklärt die Moderatorin einer jener fremdsprachigen Radiosendungen, die regelmäßig auf dem Wiener Lokalsender Orange 94.0 zu hören sind. Hier wird türkische Musik gespielt, auf Mazedonisch herumgealbert oder auf Persisch das österreichische Schulsystem erklärt.

  Frank Hagens als Teil einer Diplomarbeit konzipierte Videodokumentation "Ich rede wie ich will" beobachtet vier Moderatoren im Studio und lässt sie über ihre Erfahrungen und Ansichten über das Verhältnis von Sprache und Identität berichten: Dass dabei schon dem Titel etwas Trotziges beiwohnt, hat auch mit dem Festhalten der Moderatoren an einer über Sprache definierten Identität


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