Big Bad Wolff

Extra | AKI BECKMANN | aus FALTER 10/05 vom 09.03.2005

DOKUKRIMI "Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen?" Wer weiß! Eine filmische Spekulation von Gerhard Friedl. 

Hat Wolff von Amerongen Konkursdelikte begangen?", diese Frage taucht erst gegen Ende von Gerhard Friedls Dokumentarfilm auf. Sie wird in dieser Form auch gar nicht gestellt. Vielmehr reiht sich der titelgebende Wolff von Amerongen unter Industriellen, Millionären und Großunternehmern ein, die das Deutschland des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt haben; seine Geschäfte sind mit ihren undurchsichtigen bis korrupten Machenschaften verwoben.

  Bis der Film bei seinem Fall angekommen ist, sind bereits einige bekannte Namen vorgekommen, war von Spekulationen, Börsengeschäften und Fusionen ebenso die Rede wie von tödlichen Unfällen, Fehlsichtigkeit und nervösen Ticks der mächtigen Männer. In langsamen Schwenks und dynamischen Fahrten tastet die Kamera dabei Städte und Landschaften, Fabrikhallen und Büros ab, wie auf der Suche nach Bildern für das, was auf


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige