Einer ballte die Faust

Kultur | MAZIN ELFEHAID | aus FALTER 10/05 vom 09.03.2005

ISLAM IN WIEN Was wird in Wiens Moscheen gepredigt? Und wer trifft sich dort? Ein Lokalaugenschein beim Freitagsgebet in Floridsdorf. 

Obwohl es ein kalter und regnerischer Freitag ist, herrscht auf dem Parkplatz des Islamischen Zentrums in Floridsdorf lebhaftes Treiben. Weil das islamische Gebet jede Minute beginnen kann, parken die Gläubigen ihre Autos auf dem kleinen Parkplatz kreuz und quer. Gleichzeitig gehen Dutzende Moslems, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln gekommen sind, auf die Moschee zu. Die wenigen Frauen unter ihnen müssen, so wie es in allen Moscheen üblich ist, in einem eigenen Abteil des Hauses am Gottesdienst teilnehmen. Die Männer gingen ins Hauptabteil der Moschee, in dem es warm und trocken war. Sie traten schnell über die Schwelle, schlüpften aus ihren Schuhen und gingen dann langsam auf den weichen Perserteppichen zur Garderobe, um ihre Mäntel und Fußbekleidung zu verstauen. Sie betraten dann den Gebetsraum, machten es sich auf dem weichen Teppichboden


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