NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 10/05 vom 09.03.2005

POP

Doves: Some Cities

Heavenly/EMI

Die englischen Pop/Rock-Hoffnungsträger Doves rücken die Stadt im Allgemeinen und die Vorhölle Suburbia im Besonderen in den Mittelpunkt ihres dritten Albums. Kein Wunder, hat das Trio mit Manchester doch selbst eine Heimatstadt vorzuweisen, die als eine der tristesten Britanniens gilt - wiewohl mit großer Poptradition. "Some Cities" trägt daher einen überwiegend düsteren Anstrich. Hoffnungslosigkeit ist allerdings die Sache der Breitwand-Britpopper nicht, und so blitzen hier zwischen Depression und der Sehnsucht nach einem anderen, besseren Leben einige ganz starke Momente von großer musikalischer Intensität auf.

SEBASTIAN FASTHUBER

Moneybrother: To Die Alone

Burning Heart/Edel

Kaum ein Jahr nach seinem beseelten Debüt "Blood Panic" legt der rastlose Moneybrother eine neue Songkollektion vor. Der mit Punk sozialisierte und später zum Soul übergelaufene Sänger macht auf "To Die Alone" das einzig Richtige, nämlich mehr oder weniger dasselbe wie


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