Vier Seelen, ein Groove

Kultur | GERHARD STÖGER | aus FALTER 10/05 vom 09.03.2005

MUSIK Wenn dieser Tage das neue Trio-Exklusiv-Album "International Standards" erscheint, können sich längst Jazzer, Pophörer und Clubgänger auf die Wiener Band einigen. Wie konnte es so weit kommen? 

Beim Europa-Chef von Trio Exklusivs Plattenfirma Universal sorgt "International Standards" angeblich bereits für sehr positive Reaktionen. Die Musiker des irreführend benannten Wiener Quartetts sind aber viel zu abgeklärt und erfahren, um darüber in Euphorie zu verfallen. "Besser, es gefällt ihm, als es gefällt ihm nicht", meint Martin Zrost, der unter anderem für Bass, Saxofon, Klarinette und Keyboards zuständige Multiinstrumentalist des falschen Trios nüchtern.

  Der vierzigjährige Kinnbartträger kommt aus jenem Bereich der Jazzavantgarde, in dem man als Musiker beinahe jeden Käufer seiner Tonträger persönlich kennt. Entsprechend beeindruckt es Zrost schon, dass "Trio Exklusiv", das 2002 erschienene Debüt seiner bislang breitenwirksamsten Combo, europaweit wahrgenommen


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