Nach dem Greißlersterben


FLORIAN HOLZER
Stadtleben | aus FALTER 10/05 vom 09.03.2005

NEUES LOKAL In den ehemaligen und visionären Laden Keck's feine Kost zog ein neues Buffet- und Cateringlokal ein.

Das Konzept des 1997 eröffneten Keck's feine Kost war in mehrerer Hinsicht äußerst bemerkenswert: Nicht nur, dass es (anfänglich) vom Werbeagenturbesitzer Edi Keck begründet und in Kooperation mit Sabine Flöcklmüller, einer Managerin der staatlichen Agrarmarketing, betrieben wurde; es setzte sich auch zum Ziel, ausschließlich österreichische Produkte zu verkaufen und zu verkochen, und sorgte somit für Wiens erste und lange Zeit konkurrenzfähige Vitrine mit den besten und erlesensten Schinken, Würsten, Käsen, Broten und sonstigem feinem Zeug des Landes. Einen kulinarischen Höhepunkt erlebte das Keck's dann auch noch, als Una Abraham eine Zeit lang dort das Buffet bekochte, was aber insgesamt auch alles nichts half, und das Projekt - ebenso wie die vor drei Jahren eröffnete Großvariante namens Culinarium Österreich Haus - ins wirtschaftliche Off schlitterte.

Das

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