SIDEORDERS

Leben am Buffet

Stadtleben | aus FALTER 10/05 vom 09.03.2005

Buffet ist etwas Wunderbares - oder kann zumindest etwas Wunderbares sein. Leider steht das Buffet nicht mehr sehr hoch im Kurs, wollen sich die Leute nicht vorher anschauen, was sie dann nachher gerne rasch verzehren. Eigentlich komisch, denn das Auge isst ja bekanntlich mit, und Zeit ist ja bekanntlich Geld. Feine Buffets findet man noch hier:

Zum Schwarzen Kameel, 1., Bognergasse 5, Tel. 533 81 25, Mo-Sa 12-14.30 Uhr.

Sehr viel klassischer geht's nicht mehr: Vitrine mit Salaten, Antipasti und schöner Feinkost, außerdem Vitrine mit legendären Brötchen und Sandwiches, und drei bis vier warme Mittagsgerichte im Rechaud. Gegessen wird hauptsächlich im Stehen oder Lehnen, herrlich ist das.

Schuppich, 2., Rotensterngasse 18, Tel. 212 43 40, Mi-Sa 18-1, Sa 12-22 Uhr.

Auch eine riesige Vitrine (aus alten Konsum-Beständen), voll mit lauter guten Sachen. Man muss aber nicht im Stehen essen, für die altösterreichischen-friulanischen Spezialitäten gibt's auch Tische.

Trzes'niewski, 1., Dorotheergasse 1, Tel. 512 32 91, Mo-Fr 8.30-19.30, Sa 8-17 Uhr.

Es gibt hier zwar nur Brötchen mit Eiaufstrich und ein bisschen Bier, aber stilvoller lassen sich Eibrote und Bier in Europa (auf der Welt?) nicht konsumieren als genau hier. Tatsächlich ist der Trzes'niewski ja Pflicht.

WEIN - Das mit dem "DAC" hat sich im Weinviertel also offenbar doch ganz gut hingewachsen, die mit diesem Siegel versehenen Weine lassen eine Typizität und durchwegs erfreuliche Qualität erkennen. Auch der Grüne Veltliner DAC Fuchsenberg 2004 von Hans Bauer aus Jetzelsdorf ist ein äußerst feiner Wein, knackige Säure, bedingungslose Frucht von grünem Twinny. Dieser Wein ist fein, will man trinken.

Preis: e 6,50, Bewertung: 3/5 (gut), bei Hans Bauer, 2053 Jetzelsdorf 49, Tel. 02944/23 04.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige