WIENZEUG

Politik | aus FALTER 11/05 vom 16.03.2005

Robert Knight kommt nach Wien Der britische Historiker hält demnächst einen Vortrag am zeitgeschichtlichen Institut unter dem Titel "Nationalsozialismus und Staatsvertrag: ein unvermeidbarer Zusammenhang". Knight war Mitglied der österreichischen Historikerkommission und Verfasser des Buches "Ich bin dafür, die Sache in die Länge zu ziehen" (erschienen im Böhlau Verlag), in dem er sämtliche Ministerratsprotokolle der Nachkriegszeit zur Entschädigungsfrage aufarbeitete.

Donnerstag, 17. März, 12 Uhr, Institut für Zeitgeschichte (Uni-Campus Altes AKH, Hof 1, Seminarraum 1), 9., Spitalgasse 2-4.

Politverdrossene Jugend? Der Europarat hat 2005 zum Jahr der politischen Bildung ausgerufen. War das dringend nötig, weil die Jugendlichen tatsächlich so desinteressiert an Politik sind? Oder liegt die mangelnde Begeisterung nicht auch an der Darstellung von Demokratie in den Medien? Darüber diskutieren Gertraud Diendorfer, die Geschäftsführerin Demokratiezentrum Wien, die Politikwissenschaftlerin Karin Liebhart und die junge SPÖ-Gemeinderätin Laura Rudas.

Donnerstag, 17. März, 19 Uhr, public netbase, 7., Burggasse 21.

Fibel für Bürgerbeteiligung Schwere Zeiten für Drüberfahrer: Das Landwirtschaftsministerium und die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (kurz Ögut genannt) haben ein neues Handbuch zum Thema Öffentlichkeitsbeteiligung erstellt. Bürger erfahren darin, wie sie sich in die Planungen ihrer Stadt oder ihres Dorfes erfolgreich einmischen können. Ortschefs und Behördenleiter wiederum finden viele Tipps, um die Bevölkerung zum Wohle aller in ihre Vorhaben einzubinden. Einige Beispiele gelungener Projekte runden den Leitfaden ab.

Gratisdownload unter www.partizipation.at, Bestellung unter Ögut, 2., Hollandstr. 10/46, Tel.: 315 63 93 bzw. Fax 315 63 93-22.


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