NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 11/05 vom 16.03.2005

JAZZ

Karl Seglem: Femstein

Long Distance/Harmonia Mundi

Sein Name klingt zweifellos weniger norwegisch als der seiner Landsleute Eivind Aarset, Bugge Wesseltoft oder Nils Petter Molvær. Im Vergleich zu deren innovativen Electronic-Jazz-Konzepten ist Karl Seglems Musik indes sehr viel stärker im Land der Fjorde verwurzelt - ohne deshalb traditionell zu sein. Zwar spielt der Tenorsaxofonist mitunter das Ziegenhorn und Håkon Hoegemo die Hardanger-Fiedel. Ihre oft archaischen Melodielinien werden aber um sparsam eingesetzte elektronische Sounds und zeitgemäße Rhythmen ergänzt, was eine überaus stimmige und stimmungsvolle Mischung aus Alt und Neu ergibt, meditativ und mitreißend zugleich. Und eben: zutiefst norwegisch.

KLAUS TASCHWER

POP

Marc Leclair:

Musique pour 3 femmes enceintes

Mutek/Ixthuluh

"Musik für drei schwangere Frauen". Der Kanadier Marc Leclair, besser bekannt unter seinem Cut-up-Techno-Alias Akufen, wurde von drei gleichzeitigen Schwangerschaften im Freundeskreis zu einem Trackzyklus


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