Spanische Dörfer

Kultur | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 11/05 vom 16.03.2005

MUSEEN Erst die Albertina, nun das KHM: Wiens Museen haben mit dem Kunstausfuhrgesetz ihre liebe Not. Und wieder gibt es Zoff mit Spanien. 

Die Aufregung um die illegale Ausfuhr des Aquarells "Der Feldhase" von Albrecht Dürer aus der Grafiksammlung der Albertina in das Madrider Museum Prado ist abgeflaut. Das Bundesdenkmalamt sagte zunächst, das Aquarell müsse bereits nach vier Wochen wieder nach Wien zurückgeschickt werden. Nun darf es länger bleiben, da das Licht im Ausstellungsraum weiter heruntergedimmt wurde.

  Etwas mehr Licht möchte der grüne Kultursprecher Wolfgang Zinggl auf einen weiteren Fall des spanisch-österreichischen Kulturaustausches werfen. Es handelt sich dabei nicht um eine Leihgabe, sondern um einen Kauf. Protagonist ist diesmal der Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums (KHM) Wilfried Seipel. 1998 kaufte Seipel bei dem in Palma de Mallorca ansässigen Kunsthändler José Malleu Coll die Sphinxskulptur des Pharao Amenophis III. In Raten überwies das


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