Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 11/05 vom 16.03.2005

Sex

SMS für mich (7) Das SMS-Archiv ersetzt das Tagebuch: In kompakter Form kann man dort ganze Liebesromane nachlesen. Beispiel gefällig? Erstes Kapitel (zärtliches Geplänkel): "Sitz schon im Bett, müde, lehn mich an." Zweites Kapitel (erste Ernüchterung): "Ich freue mich über den milden Ton, den wir gefunden haben. Aber ich spürte auch, dass wir uns sehr fremd waren. Abschied also. Ich zwinker dir zu." Drittes Kapitel (überraschende Wende): "Würde heute einfach gerne mit dir schlafen." Viertes Kapitel (sanfter Ausklang): "War schön, das Kuscheln." Letztes Kapitel (Zusammenfassung): "Du bist so ein Idiot!!" W. K.

Fussball

Derby-Blues "Beim Wiener Derby spielte Not gegen Elend", war hier vor knapp vier Jahren (Falter 19/01) wenig euphorisch zu lesen. Die historische Dimension des Spiels war damals ja noch nicht abzusehen: An jenem 6. Mai 2001 hatte Rapid zum bisher letzten Mal gegen die Austria gewonnen. Damals war Andreas Herzog Stammspieler bei Werder Bremen, und die Bundesliga hieß noch max. In der Zwischenzeit sind junge Menschen herangewachsen, die in ihrem ganzen Leben noch keinen Derbysieg von Rapid gesehen haben! Kurz gesagt: Es war ein deprimierender Sonntag. W. K.

Mädchenzimmer

Decknamen (4) Die Geschichte der "Weihnachtsgans": Der Schnösel arbeitete in der Bar von "Mr. Weak" (ein Schwächling), wo ich den 24. feierte. Wir verbrachten ein paar fade Abende alleine oder mit "Staubsauger" (ein Vertreter) und dessen Freundin "Schnepfe" (eine Schnepfe). Dann erkannte auch die "Gans", dass wir nichts gemein hatten, und ich ging mit "Heiner" (Lauterbach) nach Hause. Wozu die Decknamen? Da es mein Schicksal ist, nur Männer zu kennen, die prominent sind oder ausgefallene Namen haben, könnte ich mich sonst öffentlich nicht dazu äußern. Denn Kellner Robert kennt doch wirklich ein jeder! Ups. E. W.


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