WIEDER AM MARKT

Ide Pinze

Stadtleben | aus FALTER 11/05 vom 16.03.2005

Schon klar, das mit dem Brauchtumsgebäck ist nicht mehr dasselbe, seitdem man Faschingskrapfen das ganze Jahr über bekommt und Früchtebrot auch keineswegs mehr nur während des Advents gebuttert wird. Bei Ostergebäck schaut das aber irgendwie noch anders aus, die italienische Colomba etwa ist noch so unbekannt, dass sie tatsächlich nur jetzt angeboten wird, der Osterstriezel hält sich auch noch an die Fristen, und wenn man die Pinze vom Fachmann will, dann bekommt man sie auch nur zu Ostern. Und der Fachmann ist Erich Kasses in Thaya an der Thaya im Waldviertel, er verwendet für seine Pinzen dreitägig geführten Natursauerteig, handgeschöpften Süßrahm, reichlich Bauernbutter, sehr viele Dotter, wenig Zucker und mit Anis versetzten Riesling-Smaragd. Die beste Pinze der Welt, könnte man sagen. Auch großartig als Fülle vom guten Huhn.

Osterpinze, ab 90 Cent, Bäckerei Kasses, 1., Bognergasse 5 u. Pöhl, 18., Kutschkergasse 31b (Kutschkermarkt).


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