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Extra | KLAUS NÜCHTERN UND KLAUS TASCHWER | aus FALTER 11/05 vom 16.03.2005

Auch wenn sich das Layout der Buchbeilage auf dem Wege der sanften Daueradaption im Halbjahrestakt verändert, werden mittlerweile gut eingeführte und beliebte Standards beibehalten. In der Belletristik ist das etwa die Fokussierung auf österreichische Literatur; und dass es in dieser Saison gleich ein ganzes Schüppel von Wien-Romanen gibt, kommt einer Wiener Stadtzeitung naturgemäß sehr entgegen. Neben Eva Menasse, deren kontroversiell besprochener Romanerstling den programmatischen Titel "Vienna" trägt, haben die Debüts von Clarissa Stadler und Linda Stift ebenfalls Wien zum Schauplatz, und auch Peter Rosei reiht sich mit "Wien - Metropolis" in die Reihe der Hauptstadtexegeten ein.

In der Länderkonkurrenz souverän auf Platz zwei gelandet sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Deutschland (Seiten 14-22), wo man sich - dem Klischee entsprechend - offenbar stärker für politische Themen interessiert. Dass die mentalen Routen aber ohnedies anders verlaufen als die geografischen


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