Joost!

Extra | THOMAS ASKAN VIERICH | aus FALTER 11/05 vom 16.03.2005

NIEDERLANDE Vier Holländer, vier Romane, 1400 Seiten über die Liebe, das Leben, den Tod.

Die niederländische Literatur ist, sieht man von der angloamerikanischen ab, im deutschen Sprachraum präsent wie kaum eine andere. Im Windschatten von Erfolgsautoren wie Harry Mulisch, Maarten 't Hart, Margriet de Moor, Cees Nootebom oder Leon de Winter werden immer mehr niederländische Autoren übersetzt. Dass dieser Trend dann nicht immer durch entsprechende literarische Qualität gedeckt ist, steht auf einem anderen Blatt.

  Ein pubertierender, etwas zurückgebliebener Junge beobachtet, wie seine angetrunkenen Eltern verliebt in den Nordseedünen verschwinden - und nie wiederkehren. Der Junge trauert, leidet an Schuldgefühlen und beobachtet mit steigendem Widerwillen, wie sein älterer Bruder Besitz von Haus und Geschäft des Vaters ergreift. Mit anfänglich sehr geglückten Sprachbildern erzählt Robert Haasnoot, Jahrgang 1961, in "Steinkind" aus der Ichperspektive des 15-Jährigen. Im Verlauf


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