Kriegsstimmen

Extra | STEFAN APFL | aus FALTER 11/05 vom 16.03.2005

POLITIK & MEDIEN Der Journalist Ulrich Ladurner exerziert am Beispiel Irak eine andere Art der Kriegsberichterstattung vor. 

Es ist nicht leicht, fundierte und umfassende Informationen aus dem Brennpunkt internationaler Politik zu erhalten. Die Medienmaschine berichtet nach ihren eigenen Regeln. Wenn die Realität nicht ins Bild oder in den Artikel passt, wird sie dem Quotenbedürfnis entsprechend zurechtgezimmert, eine umfassende Berichterstattung bleibt dabei häufig auf der Strecke. Diesem Phänomen widmet Ulrich Ladurner zu Beginn des Buches "Tausendundein Krieg" ein gleich einmal zehnseitiges Erklärstück - aus Sicht eines langgedienten Rädchens.

  Über die Arbeiterzeitung, News und profil kam der gebürtige Südtiroler zur deutschen Wochenzeitung Die Zeit, für die er als Auslandsredakteur tätig ist. "Islamabadblues" (2001) war der Titel seines ersten Buchs. Für sein neues Werk "Tausendundein Krieg" bereiste Ladurner den Iran und den Nachkriegsirak, um einen Blick hinter


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