Brechts Utopie

Extra | LUKAS WIESELBERG | aus FALTER 11/05 vom 16.03.2005

MEDIEN & POLITIK Durch Weblogs, Wikipedia und Co sieht Erik Möller eine Medienrevolution heraufdämmern. 

Zwischen den beiden Weltkriegen machte Bert Brecht einen Vorschlag zur Verbesserung des Radios: "Der Rundfunk wäre der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, wenn er es verstände, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur zu hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn in Beziehung zu setzen." Verwirklicht wurde diese Utopie des Radios nie.

  Laut Brecht waren die gesellschaftlichen Verhältnisse dazu einfach noch nicht reif. Zumindest technologisch hat sich das rund siebzig Jahre später aber geändert. Durch das Internet spielt sich eine "heimliche Medienrevolution" vor unseren Augen ab. Und genau diesen Titel trägt auch das neue Buch von Erik Möller. Die These des Journalisten und Informatikers: Weblogs, Wikis und freie Software verändern unsere Welt - eine Veränderung

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