Es riecht nach Krise

Steiermark Kultur | TIZ SCHAFFER und CHRISTOPH MAREK | aus FALTER 12/05 vom 23.03.2005

MUSIK Das p.p.c. - Flaggschiff der Popkultur in Graz - ist in raue Gewässer gelangt. Zwei Jahre nach Eröffnung sind die Fördergelder zum Großteil verbraucht. Und bei den Betreibern liegen die Nerven blank. 

P.p.c.-Neueröffnung im April 2003: Der erste Schritt in den neu eingeweihten Popkulturtempel erfüllt die lang gehegten Erwartungen nicht. Zu kühl und lieblos mutet das Ambiente der Eingangshalle an. Es fehlt vorerst noch an der Patina, die Jugendkulturen in ihrer Rücksichtslosigkeit an den Orten ihres hedonistischen Strebens hinterlassen. Doch das Projekt und der Förderungsvertrag sind auf zwölf Jahre veranschlagt. Man durfte hoffen.

  Das Großvorhaben "Project Pop Culture" (p.p.c.) setzte sich 2003 ein sowohl erstrebenswertes wie auch ambitioniertes - vielleicht überambitioniertes - Ziel: Einer heterogenen Szenelandschaft sollte eine neue Heimat geboten werden, in der sie die Möglichkeit vorfindet, sich im Sinne von Produktion und Weiterentwicklung zu entfalten. So der


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