STADTBUMMEL

Böse Boards

DONJA NOORMOFIDI | Steiermark Stadtleben | aus FALTER 12/05 vom 23.03.2005

Die neuen Boards sind böse und politisch", erklärt Lucie Barinkova vom Skateshop Remedy in der Neutorgasse 25. Die aktuellen Frühlingsdesigns zeigen Zähne: So prangt auf der Unterseite des neuesten Bretts der Firma Consolidated George Bushs Konterfei in einem roten Kreis - dick durchgestrichen. Und auf dem Board der Vorarlberger Firma Yama flattert eine Friedenstaube mit Loch im Bauch, aus dem kirschrotes Blut quillt. Firmen wie Yama und Zero hatten schon immer politische Designs auf ihren Boards. Aber auch Hersteller, die mit Politik bisher wenig zu tun hatten, greifen diesen Frühling zu eindeutigen Motiven. Woher kommt das Engagement? Skaten habe schon immer etwas mit Rebellion zu tun gehabt, "die neuen Boards sind als Protest gegen die aktuelle amerikanische Politik zu verstehen", antwortet die Skateshop-Chefin. Wenn nicht politisch, so darf es diesen Frühling zumindest ein bisschen böse sein: Sogar Kinderbretter von Blind und World Industries zieren in dieser Saison finster dreinschauende

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