Knecht

Wird schon

Politik | DORIS KNECHT | aus FALTER 12/05 vom 23.03.2005

Noch hab ich nicht mal dargelegt, dass ich das Stillen für komplett überschätzt halte, schon treffen Leserbriefe voll der Frage ein, warum denn eine wie ich überhaupt Kinder kriegt, wo sie dann doch eh nur rumjammert und ihrem früheren Leben nachtrauert? Frau K. aus I. etwa schreibt, ihr gefalle die Art nicht, wie ich Mutterschaft als Martyrium darstelle, und selbst Sedlacek meinte dieser Tage, ob ich eigentlich nie Angst hätte, dass meine Kinder, dereinst, bei der Lektüre dieser Texte, den Verdacht hegen könnten, sie seien mir nur Last gewesen?

  Das alarmiert mich, wobei ich mich frage, ob der Umstand, dass schon die Pflege einer Yuccapalme Sedlacek übel überfordert, für oder gegen mich spricht. Ich überlege ernstlich, ob ich nun in Thurnherenmanier am Ende jeder meiner Texte versichern muss, dass ich übrigens meine Kinder über alles liebe ... Ich liebe meine Kinder im Fall, blaffe ich Sedlacek an, letzten Montag zum Beispiel hab ich einen für den Langen und mich bei Fabios


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