WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 12/05 vom 23.03.2005

Was man könnte

Man könnte diese "dramatische" Prosa mit aktionistischen Übermalungen vergleichen. Oder mit Rauminstallationen, in denen Gesellschaftsverträge so lange auf den Kopf gestellt werden, bis sie wieder erkennbar sind.

Der Standard über "Babel" von Elfriede Jelinek.

Was ist be-art?

be-art, wie sie ihre kunst selber nennt, stellt einen querschnitt durch das durchaus beachtliche schaffen der 26-jährigen dar. und die psychologiestudentin hat künstlerisch noch viel vor: "ich träume nicht von ........., sondern ich mache noch viel auf mich und meine werke aufmerksam", sagt sie selbstbewusst. be-art ist kunst und selbstverwirklichung in einem. "ich möchte den betrachtern schwülstige erklärungen zu meinen bildern ersparen, ich lasse diese lieber selber wirken. wichtig ist ja nur eins: sie müssen gefallen." nicht für jeden geschmack soll etwas dabei sein, sondern für das individuelle kunstempfinden.

Pressetext zu einer Ausstellung im Cabaret Renz.

Ja, eh

Das Resultat auf der Bühne ist von einer Differenziertheit des Vater-Sohn-Konflikts, der der vatermordenden Generation schon 1972 die Verluste vor Augen führen konnte, die aus einer Abschaffung des Vater-Sohn-Kräftegleichgewichts hervorgehen würden.

Aus der Peter-Stein-Biografie von Roswitha Schieb.

Wolf im Schafspelz

Ist die Ministerin gescheit,

entfacht sie keinen Kopftuchstreit.

Auch mögen Fahnen von den Türken

nicht Provokation bewirken!

Wo anders mag das Zoff ergeben.

Wir leben hier und lassen leben!

Entweder, hat sich jemand mit Wolf Martin einen üblen Scherz erlaubt, oder der Krone-Kampfdichter legt es auf eine Kündigung an.

Zehn Jahre Vera

Sind's wirklich schon zehn Jahre? Zehn? - Leute, es sind!

Die Krone über zehn Jahre "Vera".


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