Eine Band wie das Leben

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 12/05 vom 23.03.2005

MUSIK Die enorm einflussreichen New Order zeigen sich auf ihrem neuen Album als altersmilde Elektrorockcombo. 

Alles an seinem Platz? Ja, Bernard Sumner will beim Singen, wie es sich für einen Mann aus dem Norden Englands gehört, den Mund auch weiterhin nicht wirklich aufmachen, den Bass bedient definitiv kein anderer als der freundliche Rowdy Peter Hook, und Stephen Morris versucht im Hintergrund einmal mehr, wie eine lebende drum machine zu klingen. New Order sind wieder da.

  Vier Jahre nach dem triumphalen Comebackalbum "Get Ready" versucht sich eine der wichtigsten Bands des letzten Vierteljahrhunderts an einem würdigen neuen musikalischen Statement. Nach einer so langen Karriere kann das schon mal heißen: Nimm das Beste von früher und packe es auf eine Platte. Gerade bei New Order, die von düsteren Anfängen über ihre Dancephase mit eigenem Club "Hacienda", Popflirts und einer späten Hinwendung zum Rock zahlreiche Transformationen durchmachten, ist da über die Jahre eine


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