NÜCHTERN BETRACHTET

Hallo Berlin! Teil drei: Tempelhof

Kultur | aus FALTER 12/05 vom 23.03.2005

Weil in Berlin, wie ich letzte Woche so treffend anmerkte, jede Fahrt eine Viertelstunde länger dauert, als man glaubt (falls irgendwelche Reiseverlage noch ein Berlin-Gutfinder-Bonmot benötigen, das den 2738sten Hinweis auf die schiere Größe Berlins mit einem neuen Schnörkel versieht - bedienen Sie sich!), erwies sich mein Plan, zunächst in der Hasenheide vorbeizuschauen, meinen Bettzeugaufschüttlern Hallo zu sagen und zumindest einer meiner zwei Taschen mit den leuchtenden Inletfarben (wir erinnern uns: Knallorange und Métalliséliturgieviolett) dort zu deponieren, als unpraktikabel, sofern ich meinen Interviewtermin mit dem trotz seines Lustigkeit signalisierenden Künstlernamens tatsächlich lustigen Funny van Dannen pünktlich einhalten wollte und der mich in die Nähe des leider nur noch für Inlandflüge genutzten, aus Film und Fernsehen (und unter anderem auch durch das gleichnamige Stück des in den frühen Neunzigerjahren in den entsprechenden Kreisen recht angesagten


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