Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 12/05 vom 23.03.2005

Sex

SMS für mich (8) Die kürzeste SMS, die je an mich geschickt wurde: "Du.". (Mehr wollte ich gar nicht wissen.) Die überraschteste: "Du bist ja richtig nett!!!" (Wer hat etwas anderes behauptet?) Die eleganteste: "Das Kompliment war, dass ich gegangen bin." (Sie ist dann eh wieder gekommen.) Das Lautgedicht: "Jo e i a." (Dann aber do ned.) Vorletzte Worte: "Ich sag's dir, es ist alles ziemlich mühsam, und rückblickend bist du trotz diverser Widrigkeiten der Mann des vergangenen Jahres." (2002.) Die SMS, von der alle Männer träumen: "Fick mich bald." (Kein Kommentar.) W. K.

Fussball

Spanisches Dorf Die spanischen Sportjournalisten sind ein seltsames Volk. Jedes Mal, wenn eine spanische Mannschaft gegen die Austria verliert, verstehen sie die Welt nicht mehr. Objektiv gesehen, war der Aufstieg gegen Saragossa keine Sensation; immerhin hatte das Magna-Team schon in der Vorrunde gesiegt. Die spanische Presse aber tut jetzt wieder so, als hätte Minardi einen Grand Prix gewonnen. Dass der österreichische Fußball in Spanien nicht den besten Ruf hat, ist ja verständlich. Aber haben die Kollegen dort noch immer nicht kapiert, dass bei der Austria fast keine Österreicher mehr spielen? W. K.

Mädchenzimmer

Rockalarm Kaum beginnt die Kurze-Rock-Saison, benehmen sich zahlreiche Buben schwer daneben. Was Nettes zum Thema Bein zu hören, oder ein anerkennender Blick ist ja erfreulich. Aber auf der Straße ungeniert hormongeschüttelt angegafft zu werden, als wäre man die letzte Frau auf Erden, nur weil man einen Rock in Knielänge trägt, das geht zu weit. Noch übler: Anmachsprüche wie "Baby, du siehst aber scharf aus!" oder "Hast Zeit auf einen Kaffee, Pupperl?". Wir Mädels schauen jetzt ja auch wieder mehr auf leichter bekleidete Jungs, ohne gleich auszuzucken - lernt Contenance, Männer! J. O.


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