Gut versteckt

CHRISTOPHER WURMDOBLER | Stadtleben | aus FALTER 12/05 vom 23.03.2005

OSTERN Am Sonntag verstecken Erziehungsberechtigte dem Nachwuchs wieder Nester, im Idealfall in der Natur. Hier ein paar Regeln fürs Verstecken. 

Stadtkinder haben's manchmal echt nicht leicht. Wie soll man zum Beispiel an Institutionen wie das Christkind oder den Nikolo glauben, wenn einem schon Wochen vor dem Fest an jeder Straßenecke die entsprechenden Doubles über den Weg laufen. Und wer einmal zum Osterfest eine Horde Kinder beobachtet hat, wie sie verzweifelt eine typische Wiener Altbauwohnung nach Osternestern absuchen, weiß: Das ist armselig. Dabei können Wiener Kinderbesitzer dem Nachwuchs die Ostereier und -hasen verstecken, auch wenn es keinen eigenen Garten oder eine weitläufige Dachterrasse gibt. Grüngürtel heißt das Zauberwort, und wenn man sich die Arbeit teilt und vielleicht mit befreundeten Familien unterwegs ist, dann muss man für den Osterspaziergang nicht mal viel Vorarbeit leisten. Außer das nötige Zubehör - Schokohasen, Ostergras - einkaufen, Nester basteln

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