WIEDER AM MARKT

Babyknoblauch

Stadtleben | aus FALTER 12/05 vom 23.03.2005

Klar ist es ein bisschen ungerecht, den Knoblauch das ganze Jahr über nur in Nuancen zu akzeptieren, weil man sonst ja nicht so kussfrisch aus dem Munde duftet, ihn jetzt aber freudig willkommen zu heißen, wo er frisch, jung und saftig ist. Aber so ist das halt im Leben. Und außerdem kann so ein junger Knoblauch, der sich vom Frühlingszwiebel rein äußerlich eigentlich nicht unterscheidet, einen Salat oder ein Gemüse so was von unglaublich aufpeppen, dass man's gar nicht für möglich hält: im Erdäpfel-Avocado-Salat mit reichlich Petersil, Jungzwiebel und Kernöl etwa oder im Karottensalat mit Ingwer oder im geschmorten Gurkengemüse mit Kerbel. Bärlauch braucht man, wenn man diesen Jungknoblauch nimmt, übrigens keinen mehr.

Junger Knoblauch, um E 1,20/Bund etwa bei Özyürek, 4., Naschmarkt 609-610.


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