IN KÜRZE

Steiermark Kultur | aus FALTER 13/05 vom 30.03.2005

KUNSTVEREIN I Auch wenn die bisherige Geschäftsführerin Eva-Maria Stadler das künstlerische Programm des Grazer Kunstvereins 2005 noch betreuen wird: Mit Ende März läuft sowohl ihr Vertrag aus als auch jener von Tanja Gassler, die als inhaltlich sehr aktive Assistentin von Stadler gewerkt hatte. Abgelöst werden die beiden durch eine Sekretärin und eine für künstlerische und geschäftliche Leitung verantwortliche Person, die - so war in der Ausschreibung im Dezember 2004 zu lesen - "mit wachem Spürsinn für neue Tendenzen in der Kunst" ausgestattet sein sollte. Beworben hätten sich etwa fünfzig Interessenten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, am 1. April finde ein letztes Hearing statt, bei dem unter drei verbliebenen Kandidaten gewählt werden soll, berichtet Alexander Isola, der mit seinen Vorstandskollegen Georg Mayer-Heinisch, Alexander Kada, Peter Pakesch, verstärkt durch Claudia Jolles (Kunstbulletin, Zürich) und Peter Grabensberger (Stadt Graz), die Entscheidung fällen wird. Die Identität der Finalisten wird geheim gehalten, kolportiert wird bislang nur der Name eines Kurators aus dem Umfeld des Kunstvereins München. Von chancenreichen lokalen Bewerbern ist hingegen nichts bekannt.

KUNSTVEREIN II Kommt es zu einer Verschmelzung von Kunsthaus und Kunstverein? Gerüchte kursieren. Schon seit dem vergangenen Jahr fungiert der in den Achtzigern von Kulturstadtrat a.D. Helmut Strobl und Peter Pakesch gegründete Kunstverein nämlich auch als eine Art Verein der Freunde des Grazer Kunsthauses. Für 2007 ist die Umsiedlung ins Palais Thienfeld am Kunsthaus geplant. Die Unabhängigkeit der Programmierung sollte aber auch nach einem solchen Umzug beibehalten werden, fordert die scheidende Geschäftsführerin Eva-Maria Stadler.


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