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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 13/05 vom 30.03.2005

Dass die Russen Wien befreit haben, hört man in Zeiten, in denen "Hoffnungsträger" einer zerbröselnden Partei ungehemmt revisionistischen Schwachsinn von sich geben können, der hart an der Wiederbetätigung vorbeischrammt, noch immer nicht allzu gerne. Dass die Soldaten der Roten Armee auch an Plünderungen und Vergewaltigungen beteiligt waren, hört wiederum die andere Seite gar nicht gern.

Was die Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus durch die Rote Armee anbelangt, so gibt es für dieses Thema wohl kaum einen kompetenteren Menschen als Erich Klein, hausintern nur "Russenklein" genannt und nicht mit Zeichner Ivan Klein zu verwechseln. Klein hat 1995 im Falter Verlag das Buch "Die Russen in Wien - Die Befreiung Österreichs" veröffentlicht, ein Standardwerk, aus dem sich auch profil in seiner vorletzten Ausgabe weidlich bediente, wenn es um historische Fakten und Zitate ging - freilich ohne es der Mühe für wert zu befinden, die Quelle auch nur zu erwähnen. Klein, der einen


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