"Politik der Verlogenheit"

Politik | GERALD JOHN | aus FALTER 13/05 vom 30.03.2005

EU Gemeinsam mit anderen reichen Staaten will Österreich die EU zum Sparen zwingen. Kritiker warnen: Das sei kurzsichtig - und könnte uns viel Geld kosten. 

Plötzlich hat die Kronen Zeitung Gerhard Schröder und Jacques Chirac wieder lieb. Oft hackte sie auf dem deutschen Kanzler und dem französischen Präsidenten herum, weil diese für die Sanktionen gegen die österreichische Regierung mitverantwortlich waren. Doch jetzt gönnt das Kleinformat den beiden sogar eine Schlagzeile, schließlich geht es gegen einen gemeinsamen Feind. "Schüssel, Schröder und Chirac einig", titelte die Krone unlängst: "Pakt gegen den EU-Geldhunger."

  Das Monstrum, das nie satt wird, ist die EU-Kommission, die hoch gesteckte Ziele anpeilt. Die Union soll die USA auf kurz oder lang wirtschaftlich überflügeln. Muss ihre zehn neuen Mitglieder aufpäppeln. Und will Sorgenkinder wie Rumänien, Bulgarien, Kroatien und vielleicht die Türkei in den Kreis der Familie holen. Das kostet Geld, argumentieren

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